Während ich diese Zeilen hier an dich schreibe, sitze ich gerade in einem Café auf Bali. Ich überwintere auf dieser wunderschönen Insel in den Tropen und entfliehe damit nicht nur den kalten Temperaturen, sondern auch den aktuellen Herausforderungen der Welt. Auf Bali ist eigentlich alles beim Alten: Restaurants und Cafés sind offen, am Abend gibt es LIVE Musik in Bars und jeder hier fühlt die Freiheit und Liebe, die uns umgibt. Kein Vergleich zu Deutschland, wo ich noch vor einigen Monaten war. Warum ich dir das erzähle? Weil mir gerade in diesem Moment wieder etwas glasklar bewusst wird: Das Aufwachsen in einer Alkoholikerfamilie hat tiefe Wunden in mir hinterlassen, die mich viele Jahre von einem glücklichen Leben abgehalten haben. Aber heute, jetzt wo ich hier auf Bali sitze während gefühlt die ganze Welt in Chaos und Angst versinkt, bin ich unendlich glücklich. Ich kann sehen, wie sich die ganze Arbeit an meinen persönlichen Themen und das Heilen meiner Wunden mich nun dahin geführt hat, wovon ich immer träumte: Ein Leben in Freiheit, Leichtigkeit und innerem Frieden. Das kleine Mädchen in mir, das einst so viele Verletzungen in sich trug, hüpft heute lebensfroh durch die ganze Welt. Und ich bin so erfüllt von der Tatsache, dass ich lernen durfte, wie man seine inneren Wunden heilt, egal wie schmerzhaft die Kindheit war. Denn dieses Wissen kann ich in die Welt bringen und hier mit dir teilen.

Du bist nicht deine Vergangenheit

Denn es spielt keine Rolle, in welchem Chaos du aufgewachsen bist. Ob deine Eltern sich gestritten haben, zu viel getrunken haben oder sich sogar getrennt haben. Es ist egal, wie unberechenbar und unsicher deine Kindheit war oder wie oft du dich in deinem Leben durchkämpfen musstest. Natürlich hinterlässt es seine Spuren, wenn wir in einer Familie groß werden, in der Alkoholismus, Co-Abhängigkeit, andere Süchte und psychische Erkrankungen eine große Rolle spielen. Aber es ist für jeden, wirklich jeden von uns möglich, diese negativen Erfahrungen zu heilen. Und die typischen Charakterzüge von erwachsenen Kindern alkoholkranker Eltern, die uns wohl möglich immer noch begleiten, zu ändern. Das Leben muss kein ewiger Kampf bleiben, auch wenn wir das vielleicht nicht anders kennengelernt haben. Wir müssen uns nicht mit dem Abfinden, was mal gewesen ist und irgendwie damit klar kommen. Wir müssen nicht in ständiger Angst leben und den Glauben daran verlieren, dass wir irgendwann wirklich glücklich werden können.

Du musst mir das nicht glauben, ich lade dich vielmehr dazu ein, dich selbst davon zu überzeugen. Und wenn du das hier liest und dich in irgendeiner Weise angesprochen fühlst (auch durch die anderen Artikel meines Blogs) dann bitte ich dich nur um eine Sache: Werde dir bewusst, dass du dein Leben selbst in der Hand hast und dich jederzeit dazu entscheiden kannst, deine Geschichte neu zu schreiben. Weißt du was ich für mich erkannt habe? Dass ich all diese schmerzhaften Erfahrungen gemacht habe, damit ich daraus lernen kann. Um dann andere Menschen, die ähnliches wie ich erlebt haben dabei zu begleiten, ihre Wunden zu heilen und damit ihr Leben in Glück und Freiheit zu transformieren. Ich weiß, dass alles was wir uns im Leben wünschen möglich ist. Wirklich alles. Das habe ich durch die Zusammenarbeit mit meinen Klienten gesehen und vor allen Dingen am eigenen Leib erfahren. Und wenn du dich nur ein kleines bisschen dafür öffnen kannst, werde ich dir zeigen, wie auch du deinen ganz eigenen Weg in die Freiheit gehen kannst.

Deine Glaubenssätze halten dich ab, frei und glücklich zu sein

Es kann gut sein, dass du dir jetzt denkst: „Das Leben ist so ein Kampf, das schaffe ich nicht“ oder möglicherweise fragst du dich sogar „Womit habe ich denn ein glückliches Leben verdient?“. Ich kenne solche Gedanken. Sie entspringen zwei limitiernden Glaubenssätzen, die jeder Mensch in sich trägt und von denen unser Leben besonders geprägt wird, wenn wir in einer dysfunktionalen Familie aufgewachsen sind: „Ich bin nicht gut genug“ und „Ich bin nicht liebenswert“. Vielleicht ist dir das gar nicht bewusst, denn ein Glaubenssatz ist nichts, was du aktiv in deinem Alltagsbewusstsein denkst. Sondern ein tief in dir verankerte Überzeugung von der du glaubst, dass sie wahr ist. Unsere Glaubenssätze haben einen sehr großen Einfluss darauf, wie wir unser Leben wahrnehmen und gestalten. Das ist beispielsweise auch der Grund dafür, warum viele Co-Abhängige einen Partner anziehen, der wie die Eltern suchtkrank oder in irgendeiner anderen Form abwesend ist, sodass eine erfüllte Partnerschaft gar nicht so richtig möglich ist. In unserem Inneren fühlen wir uns trotzdem einsam. Wenn du tief in deinem Inneren davon überzeugt bist, dass du nicht wirklich liebenswert bist, dann wird sich das in deinen Beziehungen wiederspiegeln. Nicht nur in der Partnerschaft, sondern auch bei deinen Freunden, innerhalb der Familie und in deinem Job. Du wirst immer wieder unterbewusst nach Beweisen suchen, die dir zeigen, dass du nicht liebenswert bist. Das kann eine Kleinigkeit sein, wie beispielsweise dass deine Freundin euer Treffen kurzfristig ohne nähere Begründung absagt, weil sie sich heute doch nicht nach Gesellschaft fühlt. Es kann sein, dass du das dann persönlich nimmst, wenn du den Glaubenssatz „Ich bin nicht liebenswert“ in dir trägst. Dabei hat ihre Absage wahrscheinlich gar nichts mit dir zu tun. Der wahre Grund könnte sein, dass sie einen Streit mit ihrem Freund hatte und das erstmal verarbeiten muss. 

Ich beobachte auch oft, dass erwachsene Kinder alkoholkranker Eltern zu Workaholics mutieren, weil sie glauben, ihren Wert immer wieder unter Beweis stellen zu müssen. Ohne einen guten Job oder einer wertvollen Aufgabe fühlen sie sich einfach nutzlos auf dieser Welt. Selbstkritisches Denken steht hier an der Tagesordnung, wie du dir vielleicht denken kannst. Zu Glauben, nicht gut genug zu sein, kann auch dazu führen, dass wir zu People Pleasern mutieren, die es alles und jedem auf der Welt recht machen müssen. Zu groß ist einfach die unterbewusste Angst, andere zu verlieren und am Ende alleine auf der Welt zu sein. Und es gibt keinen Menschen, der NICHT mit diesen Glaubenssätze in irgendeiner Form zu tun hat, denn nur die allerwenigsten wachsen in einem Umfeld auf, was ihnen zu 100% das Gefühl geben kann, immer liebenswert, richtig und geborgen zu sein. Uns wird so etwas erst bewusst, wenn wir beginnen, uns mit unserer Geschichte und unserer Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Deswegen liebe und lehre ich das Thema Persönlichkeitsentwicklung, denn es gibt uns unendlich viel Aufschluss darüber, wer wir im Kern wirklich sind.

Der Weg aus der Co-Abhängigkeit führt durch die Selbstliebe

Als ich vor über 5 Jahren damit begonnen habe, mich mit dem Thema Co-Abhängigkeit auseinanderzusetzen, bin ich auf das Thema Persönlichkeitsentwicklung gestoßen. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen, als ich herausgefunden habe, dass die Wurzel des Problems einer jeden Co-Abhängigkeit mangelnde Selbstliebe ist. Das hängt sehr stark mit den oben genannten Glaubenssätzen zusammen. Eines der Hauptmerkmale von Co-Abhängigkeit ist, dass wir permanent mit dem Fokus bei anderen sind und kein wirkliches Gespür für uns selbst haben. Weder für unsere Gefühle, noch für unsere Bedürfnisse oder Wünsche. Wir schauen permanent, dass es anderen gut geht und fühlen uns oftmals auch schuldig, wenn wir dann doch was für uns machen wollen. Zur Folge hat das auch, dass es uns schwer fällt, gesunde Grenzen zu setzen und unser Leben so zu leben, wie wir es möchten. Und das ist völlig normal, wenn wir in einer Familie aufwachsen, in der wir permanent den Fokus darauf hatten, die Familie irgendwie zusammenzuhalten.

Ich bin davon überzeugt, dass wir gar nicht wirklich frei und glücklich werden können, solange wir uns immer wieder in co-abhängigen Strukturen wiederfinden. Ziel eines jeden Betroffenen sollte also sein, den Fokus auf das eigene Leben zu richten und sich ausreichend Zeit zu nehmen, sich wirklich mal mit seiner eigenen Person auseinanderzusetzen. Denn wie willst du denn ein für dich glückliches Leben erschaffen, wenn du doch gar nicht wirklich weißt, was du willst und wer du bist? Oder dich selbst fertig machst und verurteilst für den Menschen der du bist oder für das, was du in deiner Vergangenheit erlebt hast? Selbstliebe ist eine Rückkehr zu sich selbst. Eine Rückkehr in die Liebe und somit auch zum Leben. Und jeder Mensch, der glaubt, dass Selbstliebe egoistisch sei, der ist meiner Meinung nach gar nicht bereit, wirklich seinen eigenen Weg zu gehen. Und das ist auch voll okay, jeder ist in seinem eigenen Prozess. Aber Selbstliebe ist einfach die Grundlage, mit der alles beginnt – erfüllte Beziehungen, ein Leben in Freiheit und ein Alltag, der uns mit Lebenslust und Neugier erfüllt.

Ein Perspektivwechsel auf deine Vergangenheit verändert dein ganzes Leben

Ein glückliches Leben beinhaltet auch immer eine glückliche Kindheit. Und nein, der Zug ist nicht abgefahren, wenn wir erwachsen sind und eine eher schwierige Kindheit hatten. Das ist ein Trugschluss. Die Vergangenheit ist natürlich nicht mehr zu ändern, aber die Art und Weise wie wir auf unsere Kindheit zurückschauen, lässt sich verändern. Früher habe ich meine Vergangenheit immer aus einer ziemlich düsteren Perspektive betrachtet. Da war so viel Enttäuschung, Schuld, Groll und Trauer, dass ich dieses dunkle Kapitel einfach nur hinter mir lassen wollte. Aber wie du vielleicht auch schon in deinem Leben festgestellt hast: Diese Gefühle können wir nicht einfach wegzaubern. Und auch wenn sie nicht aktiv in unserem Alltag präsent sind, beeinflussen sie unser ganzes Leben. Denn wir tragen einen Rucksack voller schwerer Emotionen mit uns herum, was es uns nicht möglich macht, wirklich positiv und freudvoll auf unser jetziges Leben oder die Zukunft zu schauen. Indem wir verdrängte Gefühle zulassen und wirklich mal fühlen, können wir den alten Schmerz auflösen. Und indem wir Mitgefühl für uns selbst als auch für andere entwickeln und aufrichtig vergeben, können wir mit unserer Vergangenheit Frieden schließen. All diese Dinge durfte ich durch die Persönlichkeitsentwicklung lernen, erfahren und nun in meiner Arbeit mit anderen Menschen weitergeben. Und ich bin so dankbar, dass ich das tun darf, ehrlich! Denn weißt du was mich echt immer noch mega nervt an unserer Gesellschaft? Dass Traumata oder dunkle Kapitel der Kindheit, genau wie das Thema Alkoholismus immer noch verpönt sind. Man spricht einfach nicht darüber und ein Mensch, der sich mit diesen Themen beschäftigen möchte und sich beispielsweise Unterstützung holt bei einem Psychologen, gilt als „krank“ oder nicht richtig. Was soll denn sowas bitte? Genauso werden von vielen Menschen alternative Ansätze wie Coaching oder Selbsthilfemethoden nicht wirklich ernst genommen. Es wird manchmal darüber geurteilt, ohne überhaupt wirklich Erfahrungen damit gemacht zu haben. Was mir immer wieder zeigt, wie rational und kopfbasiert unsere Gesellschaft doch immer noch ist. Und es mehr denn je an der Zeit ist, dass wir wieder zurück ins Herz und ins Gefühl kommen. 

7 Schlüssel für ein Leben in Freude und Freiheit

Wir sind Menschen und was wir alle miteinander gemeinsam haben ist die Liebe. Und aus Liebe ist auch dieser Artikel hier entstanden, indem ich dir ein Geschenk machen möchte. Denn wie am Anfang erwähnt, ist es nicht mein Ziel, dich von meiner Meinung oder von dem was ich hier schreibe zu überzeugen. Jeder Mensch kann sich selbst heilen und hat die Kraft in sich, sich ein Leben nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen zu kreieren. Also auch du. Egal was es ist, wonach du dich sehnst. Sei es Freiheit, Lebensfreude, bedingungslose Liebe oder Gelassenheit. Du kannst auch alles davon haben. Den Weg musst du selbst gehen, denn es ist ja schließlich auch DEIN Leben, also kann das niemand anderes für dich tun. Aber du musst das nicht alleine tun.

Aus diesem Grund ist mein kostenfreies E-Book „7 Schlüssel für eine glückliche Kindheit“ entstanden. Es ist ein interaktives 50-seitiges Workbook mit mehr als 20 Coaching Impulsen und Reflektionsfragen, die dich darin unterstützen, deine inneren Wunden zu heilen. In diesem E-Book teile ich all mein Wissen, das meine Soulmates nicht nur im Kopf, sondern vor allem im Herzen erreichen soll. Die Menschen, die bereit sind, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und den Mut aufbringen, sich auf ihre eigene Reise der Heilung zu begeben. Denn ich weiß, dass meine Soulmates genau wie ich den Glauben in sich tragen, dass ein glückliches Leben in Freiheit und Leichtigkeit möglich ist. Du musst jetzt nicht wissen wie, du musst nur wissen, was du willst. Und wenn du das hier liest, lieber Soulmate, dann sende ich dir dieses E-Book vom Herzen gerne kostenfrei zu. Schreibe mir dazu einfach auf Instagram an melendorphine eine Nachricht. Ich freue mich, wenn wir uns dort verbinden! Oder du schreibst mir eine Mail an me@melendorphine.de wenn du kein Instagram hast. Du wirst mich finden 🙂

See you soon und all the love to you,

Mel

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Ich freu mich von dir zu lesen, Soulmate!

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